Atlaya.
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Funktionen

Was der Assistent kann – nach Bereichen geordnet, jeweils mit Sinn und Beispiel.

Sprache & Audio

Sprachsteuerung mit wählbarer Stimme

Lokale Spracherkennung und Sprachausgabe per Stimmklonung: Du hinterlegst eine kurze Referenzaufnahme – deine eigene Stimme, die einer anderen Person mit deren ausdrücklicher Zustimmung, oder eine frei lizenzierte Aufnahme – und Atlaya spricht fortan mit genau dieser Stimme, statt mit einer einzigen festgelegten. Atlaya hört zu, versteht Deutsch und antwortet lokal – ohne Browser-Sprachausgabe oder Cloud-Dienste. Je nach vorhandener Grafikkarte läuft die Sprachausgabe automatisch GPU-beschleunigt, mit zuverlässigem Rückfall auf den bisherigen Weg.

Sinn: Die Stimme ist deine Wahl statt fest vorgegeben – ob die eigene, eine bekannte Sprecherstimme mit Einwilligung oder eine frei erfundene Persönlichkeit: Das macht den Assistenten persönlich und funktioniert komplett offline – nichts wird an fremde Server gesendet. Die GPU-Beschleunigung nutzt vorhandene Grafik-Hardware unabhängig vom Hersteller.

Beispiel: Du hinterlegst eine kurze Aufnahme deiner eigenen Stimme als Referenz; ab dann sprichst du im Live-Gespräch mit Atlaya und hörst ihre Antwort mit genau dieser Stimme.

Barge-In: Unterbrechen beim Sprechen

Während Atlaya spricht, hört sie weiter zu. Sobald du ins Wort fällst – oder auf „Stopp“ drückst –, verstummt sie sofort und geht auf das ein, was du gerade sagst.

Sinn: Natürliche Gespräche kommen ohne Warten aus – man muss Atlaya nicht ausreden lassen, sondern kann jederzeit übernehmen, wie bei einem echten Gegenüber.

Beispiel: Atlaya erklärt etwas; du sagst „stop, anders“ – die Stimme verstummt sofort und Atlaya hört dir zu.

Streaming-Sprachausgabe

Statt auf die komplette Antwort zu warten, zerlegt Atlaya den Text in Sätze und spricht den ersten Satz, während die nächsten noch erzeugt werden – mit adaptivem Puffer je nach Last.

Sinn: Deutlich kürzere Zeit bis zum ersten gesprochenen Wort – das Gespräch fühlt sich flüssig und reaktionsschnell an statt zäh.

Beispiel: Auf eine längere Erklärung beginnt Atlaya schon nach dem ersten Satz zu sprechen, anstatt sekundenlang stumm zu rechnen.

Nachfragen bei Stille

Bleibt es nach einer Antwort eine einstellbare Zeit still (Standard 8 s) und ist das Mikrofon offen, formuliert Atlaya über das Sprachmodell eine kurze, natürliche Nachfrage und spricht sie aus – höchstens einmal je Antwort und nie, nachdem du dich bedankt oder verabschiedet hast. Das gilt im Live-Gespräch.

Sinn: Das Gespräch bleibt lebendig und Atlaya wirkt aufmerksam, ohne aufdringlich zu sein – ein Hängenbleiben im Dialog wird vermieden.

Beispiel: Nach „Ich habe den Termin eingetragen.“ und kurzer Stille fragt Atlaya: „Soll ich dich vorher erinnern?“

Schnelle, lokale Spracherkennung (VAD)

Die Spracherkennung läuft lokal: Stille wird vorab herausgefiltert, typische Fehltranskripte auf Rauschen werden verworfen. Bei unterstützter Prozessor-Hardware kann die Erkennung zusätzlich über einen speziellen KI-Beschleuniger (NPU) laufen, mit automatischem Rückfall auf den bisherigen Weg, falls nicht verfügbar.

Sinn: Schnellere, robustere Erkennung mit weniger Halluzinationen auf Rauschen. Der optionale NPU-Weg ist spürbar schneller und lässt die Grafikkarte vollständig für die Chat-Antwort frei. Voll lokal, ohne Cloud.

Beispiel: Aus einer Aufnahme mit Pausen werden nur die tatsächlich gesprochenen Wörter transkribiert.

Natürliche Aussprache (Sprach-Normalisierung)

Vor jeder Sprachausgabe wird der Antwort-Text automatisch sprechbar gemacht: Markdown-Zeichen, Emojis und Symbole werden entfernt, Codeblöcke als „Codebeispiel“ angesagt, Web-Adressen wie von einem Menschen gesprochen (ohne „Doppelpunkt Schrägstrich“), Uhrzeiten als „18 Uhr 30“. Satzzeichen bleiben unhörbar erhalten und steuern nur die Betonung – Fragen klingen wie Fragen, Ausrufe wie Ausrufe.

Sinn: Die Stimme klingt natürlich statt technisch: keine mitgesprochenen Sonderzeichen, keine vorgelesenen Adress-Symbole – Antworten wie von einer echten Sprecherin.

Beispiel: „Schau auf atlaya.capecter.com/updates!“ wird als „Schau auf atlaya Punkt capecter Punkt com updates“ gesprochen – mit Ausruf-Betonung, ohne hörbare Satzzeichen.

Musik-Analyse für den gerade laufenden Titel

Mit dem Befehl „/analyse“ hört Atlaya kurz in den aktuell auf deinem Rechner abgespielten Titel hinein und nennt Tempo, Tonart und eine grobe Energie-Einschätzung sowie – wo möglich – Titel und Interpret. Dazu ein ausdrücklich experimentelles Forschungs-Indiz, ob ein Titel möglicherweise KI-generiert ist, ohne Anspruch auf ein verlässliches Urteil. Funktioniert unabhängig davon, welche App gerade Musik abspielt.

Sinn: Praktisch für eine schnelle musikalische Einordnung ohne ein zusätzliches Tool zu öffnen – etwa um beim eigenen Musizieren, Mixen oder Recherchieren sofort Tempo und Tonart eines laufenden Songs zu kennen.

Beispiel: Du tippst „/analyse“, während gerade ein Song läuft – Atlaya antwortet mit Titel, Interpret, Tempo in BPM, Tonart und einer groben Energie-Einschätzung.

Live-Gespräch mit animiertem Avatar

Atlaya kann sich in Echtzeit mit dir unterhalten: Du sprichst einfach los, sie hört zu, antwortet mit ihrer eigenen Stimme und erscheint dabei als animierte Figur, deren Lippen und Mimik zu dem passen, was sie gerade sagt – freudig, nachdenklich oder ernst. Sie fängt schon an zu sprechen, während sie den Rest der Antwort noch formuliert, und du kannst sie jederzeit unterbrechen, wie in einem echten Gespräch. Einfache Unterhaltung läuft direkt, bei Aufträgen oder Wissensfragen arbeitet sie im Hintergrund, zeigt dir den Fortschritt und spricht das Ergebnis danach. Alles läuft lokal auf deinem Rechner; die Seite ist nur von diesem Gerät aus erreichbar und lässt sich in den Einstellungen abschalten.

Sinn: Statt zu tippen und zu warten führst du ein natürliches Gespräch mit sichtbarem Gegenüber. Das fühlt sich direkter an, spart Zeit und macht Rückfragen und Zwischenrufe so einfach wie unter Menschen.

Beispiel: Du sagst „Atlaya, erzähl mir kurz, was heute ansteht“ – sie antwortet nach wenigen Sekunden mit Stimme und passender Mimik, und wenn du dazwischenrufst „halt, nur die Termine“, bricht sie ab und geht darauf ein.

Sprachmodell & Routing

Lokales Sprachmodell über LM Studio

Alle Sprachmodelle laufen über LM Studio (OpenAI-kompatibel) – kein Ollama, keine Cloud-Pflicht. Ein Modell-Router wählt automatisch zwischen Standard-Chat (Qwen 3), Coder-Modell (Qwen-Coder) und Reasoning-Modell (DeepSeek-R1).

Sinn: Jede Aufgabe bekommt das passende Modell: schnelle Antworten beim Plaudern, präziser Code beim Programmieren, tiefes Nachdenken bei Analysen – ohne dass du das Modell von Hand umschalten musst.

Beispiel: Eine Frage wie „behebe diesen Python-Bug“ landet automatisch beim Coder-Modell, „warum ist Ansatz A besser als B?“ beim Reasoning-Modell.

LLM-Intent-Classifier

Optionaler, semantischer Intent-Classifier ordnet jede Anfrage einem von 17 Typen zu (CHAT, CODE, VISION, PLAN, SEARCH …) und leitet daraus Modellwahl und Werkzeug-Hinweise ab – feinkörniger als reines Stichwort-Erkennen.

Sinn: Auch ohne eindeutige Schlüsselwörter erkennt Atlaya die Absicht und wählt Modell und Persona passend; bei Unsicherheit fällt sie sicher auf normales Gespräch zurück.

Beispiel: „Kannst du mir das mal ordentlich strukturieren und in Schritte zerlegen?“ wird als PLAN erkannt und automatisch an den Planer-Modus mit Reasoning-Modell geleitet.

AtlayaNanoAI – dein eigenes, mitwachsendes kleines KI-Modell

Ein winziges, komplett lokales Klassifikator-Modell erkennt Absicht und passende Modell-Rolle in Millisekunden – ganz ohne den Rechenaufwand eines großen Sprachmodells. Jede Nacht sammelt Atlaya aus deinen eigenen Eingaben neue, eindeutige Formulierungen (ohne Links, Adressen oder Zugangsdaten) und trainiert ihr kleines Modell damit nach, sobald genug Neues da ist. Wird das Ergebnis schlechter als vorher, verwirft sie es automatisch.

Sinn: Spart Zeit und Rechenleistung im Alltag und wird mit deiner Nutzung treffsicherer – gelernt wird ausschließlich aus deinen eigenen Eingaben, lokal und nie zum Nachteil.

Beispiel: Nach einigen Tagen Nutzung enthält das Trainingsmaterial deine typischen Formulierungen („wie viel Uhr ist es“, „suche im Internet nach …“) und das Modell erkennt sie sicherer.

Schnelles Standard-Modell für Erkennung, Übersetzung und Zusammenfassung

Für Aufgaben im Hintergrund – Anfragen einordnen, Texte übersetzen, Inhalte zusammenfassen – nutzt Atlaya ein kleines, sehr schnelles Modell (Gemma 4 E4B, Apache-2.0-Lizenz). Es ist in unseren Tests treffsicherer als das bisherige Klein-Modell und liegt bei Übersetzungen fast auf dem Niveau sehr viel größerer Modelle. In der Modellauswahl stehen Beschreibung, Vorteile und Nachteile jedes Modells; alle anderen Modelle bleiben weiter wählbar.

Sinn: Schnellere und treffsicherere Erkennung, was du willst – ohne dass das große Hauptmodell dafür belegt wird.

Beispiel: Du sagst „Erzähl mir einen Witz“ – Atlaya erkennt sofort, dass es ein Gespräch ist, und nicht fälschlich eine Wetter- oder Musik-Anfrage.

Modellberatung mit Punktebewertung

Atlaya erkennt deine Hardware (Arbeitsspeicher, Grafik- und KI-Speicher, NPU) und bewertet Sprachmodelle mit 0 bis 100 Punkten für genau diesen Rechner. Täglich sucht sie in öffentlichen Modell-Listen nach neuen, deutlich besser passenden Modellen und sagt dir Bescheid. Heruntergeladen wird nur nach deinem Ja.

Sinn: Du bekommst eine begründete Empfehlung statt Raten, und Atlaya bleibt auch bei neuen Modellen auf dem Stand, ohne etwas ungefragt zu installieren.

Beispiel: Du fragst „Welche Modelle passen zu meiner Hardware?“ und erhältst eine Rangliste mit Punkten und Tempo-Schätzung; findet Atlaya später ein besseres Modell, meldet sie es.

Gedächtnis & Wissen

Eigenes Langzeit-Gedächtnis (4 Schichten)

Vier getrennte Speicherschichten: flüchtiger Arbeitskontext (Working), Ereignisse mit Zeitstempel (Episodic), vektoriell durchsuchbares Faktenwissen (Semantic) und gelernte Fähigkeiten als Dateien (Procedural). Mit robusten Fallbacks, falls ein Backend fehlt.

Sinn: Atlaya vergisst nicht zwischen den Gesprächen: Sie weiß, was zuletzt war, kann Vergangenes nachschlagen und neues Wissen dauerhaft ablegen – die Grundlage für einen echten persönlichen Assistenten.

Beispiel: Erwähnst du heute eine neue Vorliebe, kann Atlaya in einer späteren Sitzung darauf zurückgreifen, statt erneut nachzufragen.

Semantische Gesprächshistorie

Jede Nachricht wird mit einem Embedding (über LM Studio) versehen und durchsuchbar gespeichert. Vor jeder Antwort holt Atlaya die thematisch ähnlichsten früheren Gesprächsausschnitte – statt nur die letzten Nachrichten.

Sinn: Relevante Erinnerungen kommen genau dann zurück, wenn das Thema wieder auftaucht – auch wenn das ursprüngliche Gespräch Tage zurückliegt.

Beispiel: Fragst du Wochen später erneut zu „Sprachausgabe-Konfiguration“, findet Atlaya die frühere Erklärung und knüpft direkt daran an.

Wissenssuche im Vault (RAG)

Zwei-Stufen-Retrieval über den gesamten Obsidian-Vault: ein schneller Vektor-Vorfilter (Bi-Encoder) und ein präziser Cross-Encoder-Reranker. Embeddings laufen lokal über LM Studio, der Reranker auf der CPU.

Sinn: Atlaya beantwortet Fragen mit den eigenen Notizen als Quelle – belegt, nachvollziehbar und ohne dass Wissen ins Internet abfließt.

Beispiel: „Was hatten wir zur Neustart-Regel festgelegt?“ – Atlaya findet die passende Vault-Notiz und fasst die Regel zusammen.

Automatische Vault-Indexierung

Ein Datei-Wächter beobachtet den Vault und reindiziert nur die geänderte Notiz (kein kompletter Neuaufbau), mit kurzer Entprellung gegen Mehrfach-Auslösung beim Speichern.

Sinn: Neues Wissen ist sofort durchsuchbar, ohne manuellen Reindex und ohne spürbare Last – die Wissenssuche bleibt immer aktuell.

Beispiel: Du speicherst eine neue Notiz in Obsidian; wenige Sekunden später taucht ihr Inhalt bereits in Atlayas Antworten auf.

Live-Zugriff auf Claude Codes Projekt-Gedächtnis

Nutzt du auch Claude Code für andere Projekte, kann Atlaya dessen eigenes projektbezogenes Gedächtnis live mitlesen – reiner Lesespiegel, ohne Verzögerung und ohne dass Atlaya dort jemals etwas verändern könnte.

Sinn: Ein einheitlicher Wissensstand über alle Projekte hinweg, an denen du gerade arbeitest, statt getrennter Insellösungen.

Beispiel: „Was weißt du über mein anderes Projekt XY?“ – Atlaya greift live auf die dortigen Notizen zu und antwortet aus erster Hand.

Automatische Fakten-Extraktion

Nach einem abgeschlossenen Gespräch extrahiert das Reasoning-Modell neue Fakten über dich oder das System und hängt sie – nach Dubletten-Prüfung per Ähnlichkeit – an eine Faktendatei im Vault an.

Sinn: Wichtiges aus Gesprächen wird automatisch zu dauerhaftem Wissen, ohne dass du bewusst „merke dir“ sagen musst.

Beispiel: Aus „ich arbeite jetzt meistens vormittags“ entsteht automatisch ein gespeicherter Fakt – beim nächsten Mal kennt Atlaya den neuen Rhythmus.

Auto-Kompaktierung langer Gespräche

Atlaya verfolgt die Kontext-Auslastung (Token-Zählung) und fasst das Gespräch automatisch zusammen, sobald das Kontextfenster knapp wird – wichtige Fakten und Entscheidungen bleiben erhalten.

Sinn: Auch lange Sitzungen sprengen das kleine lokale Kontextfenster nicht; der Gesprächsfaden bleibt erhalten, statt abzureißen.

Beispiel: Nach einer langen Planungs-Session verdichtet Atlaya den Verlauf zu einer kompakten Zusammenfassung und arbeitet nahtlos weiter.

Wissensindex: Wachstum sichtbar machen

Auf Nachfrage nennt Atlaya eine einzelne Kennzahl, die zeigt, wie weit sie sich inzwischen entwickelt hat – angelehnt an den menschlichen IQ-Mittelwert startet eine neue Atlaya bei 100. Ein in vertraute Bereiche eingeteilter Wert samt kurzer Aufschlüsselung erklärt, was dazu beigetragen hat: gespeichertes Wissen (Notizen, gelernte Fakten, Gesprächserfahrung, Themenvielfalt) UND aufgebaute Fähigkeit (selbst entwickelte Fertigkeiten, eigenständig gelöste Aufgaben, reaktive und proaktive Hintergrund-Arbeit ohne Einzelauftrag). Wichtig: Gemessen wird, was Atlaya bisher aufgebaut hat – nicht die rohe Denkfähigkeit des eingesetzten Sprachmodells selbst, die wächst nicht von allein.

Sinn: Fortschritt wird greifbar statt abstrakt zu bleiben – ein Indikator dafür, was Atlaya im Laufe der Zeit immer besser kann, ohne den gesamten Vault durchsuchen zu müssen.

Beispiel: „Wie ist dein Wissensstand?“ – Atlaya nennt ihre aktuelle Kennzahl samt Einordnung und Aufschlüsselung, wie stark ihr Wissen zuletzt gewachsen ist.

Personas & Intelligenz

Antwortet auf (fast) alles – ohne zu erfinden

Bei jeder freien Frage sammelt Atlaya parallel aus ihren lokalen Quellen: ihrem Gedächtnis und dem Obsidian-Vault (Wissenssuche). Das Internet kommt NUR dazu, wenn ausdrücklich danach gefragt wird („recherchiere im Internet …“) – Eingaben verlassen den Rechner nie ungefragt. Daraus formuliert sie eine geerdete Antwort und nennt knapp die Herkunft. Findet sie nichts Belastbares und weiß es nicht sicher, sagt sie das offen und bietet an, auf Wunsch online weiterzusuchen – statt zu fantasieren. Ob ein Thema mit Atlaya selbst zu tun hat oder komplett extern ist, spielt dabei keine Rolle – vorhandenes Wissen wird immer konkret wiedergegeben, statt mit einem Verweis auf angebliche Zuständigkeit ausgewichen zu werden.

Sinn: Verlässlichkeit und Privatsphäre: Atlaya gibt belegte Antworten statt erfundener – und behandelt jede Eingabe als Privatsache, die nur auf ausdrücklichen Wunsch ins Netz geht.

Beispiel: „Welche Stimme benutzt du gerade?“ – Atlaya prüft Vault und Gedächtnis, antwortet „Meine eigene, trainierte Stimme, Profil ‚Standard‘ (laut Vault)“; bei Unbekanntem: „Das finde ich gerade nicht – soll ich im Netz suchen?“

Fragt nach, wenn etwas unklar ist

Ist eine Eingabe zu vage oder mehrdeutig, rät Atlaya nicht, sondern stellt zuerst eine kurze, gezielte Rückfrage. Bei umfangreichen Aufträgen teilt sie die Arbeit über mehrere Agenten auf und geht strukturiert vor.

Sinn: Weniger Missverständnisse und bessere Ergebnisse – Atlaya arbeitet wie ein Mensch: erst verstehen, dann handeln, große Aufgaben sinnvoll zerlegen.

Beispiel: Auf ein bloßes „mach das mal“ fragt Atlaya „Worauf beziehst du dich genau?“ statt irgendetwas zu tun.

Wechselbare Persönlichkeiten (Personas)

Fünf Personas – Standard, Coder, Researcher, Creative, Planner – je mit eigenem System-Prompt, Modell und Werkzeugen. Wechsel per Sprachbefehl oder automatisch anhand der erkannten Absicht; die Bestätigung kommt über die eigene Stimme.

Sinn: Atlaya passt Ton, Modell und Werkzeuge an die Situation an – konzentriert beim Programmieren, gründlich beim Recherchieren, locker beim Brainstorming.

Beispiel: „Atlaya, Modus Coder“ – sie antwortet „Ich bin jetzt im Modus Atlaya Coder“ und nutzt fortan das Coder-Modell mit Git-, Datei- und Shell-Werkzeugen.

Projekt-Kontext automatisch laden

Atlaya erkennt im Arbeitsverzeichnis Anweisungsdateien (ATLAYA.md, CLAUDE.md, .atlaya/instructions.md) und den Projekt-Typ (Python, Node, Rust, Go) und nimmt diese Regeln in ihren Kontext auf.

Sinn: In jedem Projekt kennt Atlaya sofort die geltenden Konventionen, ohne dass man sie jedes Mal neu erklären muss.

Beispiel: Im Atlaya-Repo liest sie die CLAUDE.md mit Coding-Regeln und hält sich beim Code-Schreiben automatisch an Header und Sprachvorgaben.

Werkzeuge selbständig nutzen (Tool-Brücke)

Der Assistent kann die einzelnen Werkzeuge des lokalen Agenten-Subsystems gezielt aufrufen (Dateien lesen, Websuche, Sitzungen, Bild-/Musikerzeugung u. v. m.) UND eigene, fest eingebaute Fähigkeiten – aktuell den eigenen Systemstatus (Arbeitsspeicher, CPU, Festplatte, Akku, GPU-Auslastung/VRAM/Temperatur). Bei einer passenden Anfrage wählt das Sprachmodell selbst das richtige Werkzeug, führt es aus und fasst das Ergebnis verständlich zusammen – auch bei Formulierungen, die keine feste Texterkennung vorhersieht. Der komplette Werkzeug-Katalog des Subsystems (36 Werkzeuge – von Dateien über Web, Gedächtnis, Sitzungen, Browser und Nachrichten bis zu Medien) ist im Regelwerk einzeln steuerbar – grün (erlaubt), gelb (nur mit Rückfrage) oder rot (verboten); die nötige Freischaltung im Subsystem nimmt der Assistent automatisch vor. Mächtige Werkzeuge laufen nur nach ausdrücklicher Bestätigung, entfernte Code-Ausführung bleibt gesperrt (alles bleibt lokal), und das Subsystem sperrt riskante Aktionen zusätzlich selbst.

Sinn: So wird aus dem Assistenten ein echter Macher: Er beschafft sich Informationen und erledigt Aufgaben mit den vorhandenen Werkzeugen – kontrolliert, nachvollziehbar und vollständig lokal, mit klaren Leitplanken pro Werkzeug. Eigene Fähigkeiten wachsen dabei über dieselbe Brücke mit, statt bei jeder neuen Formulierung eine Texterkennung von Hand nachpflegen zu müssen.

Beispiel: Auf „warum läuft der Lüfter gerade nonstop?“ ruft der Assistent von selbst seinen Systemstatus ab und antwortet mit echten Werten (VRAM-Belegung, GPU-Temperatur) statt auf den Task-Manager zu verweisen.

Selbst-Programmierung (Skills auf Zuruf)

Der Assistent programmiert sich fehlende Fähigkeiten selbst: Trifft eine Frage auf eine Lücke (z. B. eine Wetterfrage ohne Wetterzugang), entwirft er einen kurzen Plan, fragt nach – per Text oder Sprache – und baut nach dem Ja einen kleinen, abgesicherten Skill mit dem lokalen Sprachmodell. Vor der Aktivierung wird der Skill automatisch geprüft: Sicherheits-Whitelist plus ein echter Probelauf mit der ursprünglichen Frage, inklusive Reparatur-Runde – nur was funktioniert, wird aktiviert. Vorhandene Skills werden dabei als Bausteine wiederverwendet, statt alles neu zu erfinden. Das Sprachmodell kann diese Selbst-Erweiterung jetzt auch PROAKTIV über die Werkzeug-Brücke anstoßen, sobald es selbst erkennt, dass eine dauerhafte Fähigkeit fehlt – nicht mehr nur, wenn eine feste Liste erkannter Formulierungen zufällig passt. Jeder bereits gebaute Skill wird zusätzlich selbst zum Werkzeug: Das Modell kann ihn gezielt aufrufen, auch bei Formulierungen, die dessen eigene Erkennung nicht vorhergesehen hat.

Sinn: Der Assistent wächst mit den Aufgaben: Statt „kann ich nicht“ entsteht – kontrolliert und nur mit Zustimmung – eine dauerhafte neue Fähigkeit, die ab sofort alle passenden Fragen direkt beantwortet, zuverlässig auch bei ungewohnten Formulierungen.

Beispiel: Auf „Wie ist das Wetter?“ schlägt der Assistent vor, sich eine Wetter-Abfrage über eine freie Datenquelle zu bauen. Nach einem „Ja“ testet er sie selbst, meldet das aktuelle Wetter am eingestellten Ort – und beantwortet Wetterfragen ab dann sofort, egal wie die Frage genau formuliert ist.

Aufgaben verstehen & ausführen (Interpreter)

Der Assistent versteht auch außergewöhnliche Formulierungen: Aufgaben-artige Sätze, die keinem festen Muster entsprechen, interpretiert das lokale Sprachmodell und ordnet sie einer ausführbaren Aktion zu – Termin anlegen, Notiz merken, in den eigenen Notizen oder im Internet suchen, oder eine neue Fähigkeit bauen. Fehlende Angaben ergänzt er durch vernünftige, offen benannte Annahmen („abends“ ≈ 19 Uhr, Termin ohne Dauer = 1 Stunde) und nennt diese Annahmen in der Antwort. Bei Unsicherheit antwortet er normal, statt etwas Falsches auszuführen. Beim Termin-Anlegen bekommt der Eintrag einen sprechenden Titel aus dem Satz selbst, und der komplette Wortlaut landet zusätzlich als Beschreibung im Kalendereintrag – Zusatzangaben wie ein Aktenzeichen oder ein Grund gehen also nicht verloren.

Sinn: Man muss nicht in Befehlen sprechen: Auch „setz mir was für Sonntagabend mit dem Zahnarzt rein“ wird als Termin verstanden und wirklich ausgeführt – nachvollziehbar, weil jede Vermutung offen dazugesagt wird.

Beispiel: „Kümmere dich drum, dass ich nicht vergesse, übermorgen früh die Mülltonnen rauszustellen“ → Termin am richtigen Tag um 9 Uhr, mit dem Hinweis: „Dabei angenommen: früh = 09:00 Uhr.“

Digitaler Schreibstil-Zwilling

Atlaya kann aus deinen eigenen, bereits geschriebenen Formulierungen lernen und dir auf Wunsch einen ersten Textentwurf in genau diesem eigenen Ton liefern – für kurze Nachrichten, Status-Updates oder wiederkehrende Formulierungen. Das Lernen geschieht ausschließlich lokal anhand deiner eigenen Formulierungen, ganz ohne Cloud-Zugriff, wie überall bei Atlaya. In dieser frühen Ausbaustufe ist die Qualität ehrlich noch nicht perfekt und wächst mit der Menge an gesammelten eigenen Formulierungen – ein erster, nutzbarer Entwurf zum Weiterbearbeiten, kein fertiger Text.

Sinn: Ein erster Entwurf, der schon nach dir klingt, statt vor einem leeren Blatt zu stehen – besonders hilfreich bei wiederkehrenden, ähnlich formulierten Nachrichten.

Beispiel: „Schreib das in meinem Stil: kurze Statusmeldung, dass ein Feature fertig ist“ liefert einen ersten Entwurf im eigenen Ton, den du danach noch anpassen kannst.

Automatische Schreibkorrektur

Atlaya prüft ihre eigenen Antworten automatisch auf offensichtliche Schreibfehler (doppelte Wörter, falsche Groß-/Kleinschreibung am Satzanfang, bekannte Vertipper) und korrigiert sie automatisch, bevor sie bei dir ankommen – komplett lokal, ohne jede spürbare Verzögerung. Auf Wunsch prüft sie auch deinen eigenen Text: offensichtliche Fehler werden direkt korrigiert, bei allem, was mehrdeutig ist, bekommst du einen Korrekturvorschlag zum Nachschauen statt einer automatisch übernommenen Änderung – so bleibt die Kontrolle über unklare Fälle bei dir.

Sinn: Kleine Flüchtigkeitsfehler fallen automatisch weg, ohne dass Atlaya dabei deine eigene Wortwahl oder deinen Satzbau verändert.

Beispiel: „Korrigiere das: Ich habe habe das schon erledigt“ liefert sofort die bereinigte Fassung, plus – falls vorhanden – zusätzliche Korrekturvorschläge zum Nachschauen.

Versteht Bezüge, sagt was sie verstanden hat und fragt vor Folgenreichem nach

Atlaya merkt sich, was sie dir zuletzt genannt hat (Termine, Suchtreffer), und versteht dadurch Bezüge wie „diesen Termin“ oder „die Datei“. Bei Aktionen mit Folgen – etwa dem Löschen eines Termins – sagt sie zuerst, was sie verstanden hat, und fragt „Bist du sicher?“. Ausgeführt wird erst nach einem eindeutigen Ja (ja, ok, mach …): Diese Prüfung steckt fest im Programm und liegt nicht beim Sprachmodell, ein unklares oder fehlendes Ja führt nie zu einer Aktion. Ist sie sich bei einer freien Formulierung nicht sicher, rät sie nicht still, sondern sagt, wie sie dich verstanden hat, und fragt nach. Bei mehreren möglichen Zielen fragt sie mit einer nummerierten Auswahl.

Sinn: Gespräche wirken natürlich statt wie ein Befehlsformular, und nichts Unwiderrufliches passiert aus einem Missverständnis heraus.

Beispiel: Du fragst „Welche Termine diese Woche?“ und sagst danach „lösche diesen Termin“. Atlaya antwortet „Ok, ich lösche diesen Termin: ‚Vereinstraining‘ am Mittwoch … – den ich dir gerade gezeigt habe. Bist du sicher?“ – erst nach „ok“ ist er gelöscht.

Ehrliche Selbstauskunft

Fragst du „Was kannst du?“ oder „Beschreib dich“, antwortet Atlaya aus ihrem tatsächlichen Funktionsumfang statt aus der Fantasie des Sprachmodells – nach Bereichen gegliedert, mit Hinweis, welche Funktionen gerade ausgeschaltet sind, und auf Wunsch vertieft für einen Bereich. Auf persönliche Fragen ohne Wissensgrundlage sagt sie offen „Das weiß ich nicht“, statt etwas zu erfinden.

Sinn: Du kannst dich darauf verlassen, dass Atlaya nichts über sich behauptet, was sie nicht belegen kann.

Beispiel: „Was kannst du bei Sprache?“ listet ihre Sprachfunktionen; „Wie heißt mein Hund?“ ohne Eintrag im Gedächtnis ergibt „Das weiß ich nicht – sag es mir, dann merke ich es mir.“

Oberfläche

Kontext-Auslastungsanzeige in Atlaya Control

Eine farbkodierte Leiste in Atlaya Control zeigt live, wie voll das Kontextfenster ist – blau (entspannt), gelb (aufmerksam), rot (Kompaktierung steht bevor).

Sinn: Du siehst auf einen Blick, wann ein Gespräch lang wird und Atlaya gleich zusammenfasst – Transparenz statt Blackbox.

Beispiel: Während einer langen Sitzung wandert die Leiste von blau über gelb zu rot; kurz darauf meldet Atlaya die automatische Zusammenfassung.

Assistenten-Orb

Ein animierter Orb in Atlaya Control zeigt Atlayas Zustand: ruhig (blau), zuhörend (grün), denkend (orange), sprechend (cyan) oder Fehler (rot) – gesteuert über Live-Ereignisse.

Sinn: Der aktuelle Zustand ist auf einen Blick erkennbar, ohne Text lesen zu müssen – wie das Gesicht eines Gegenübers.

Beispiel: Während Atlaya nachdenkt, pulsiert der Orb orange; sobald sie spricht, wechselt er zu einer cyanfarbenen Welle.

Gedanken-Blöcke (Reasoning sichtbar)

Beim Reasoning-Modell trennt Atlaya den internen Denkprozess vom finalen Antworttext: Gesprochen wird nur die Antwort, der Denkweg erscheint in Atlaya Control als aufklappbarer Block.

Sinn: Man kann den Gedankengang bei Bedarf nachvollziehen, ohne dass Atlaya ihn vorliest – Transparenz ohne Geschwätzigkeit.

Beispiel: Auf eine Knobelfrage spricht Atlaya nur das Ergebnis; ein Klick auf „Atlaya denkt …“ zeigt die Schritte dahinter.

Frei platzierbare Kamera-Vorschau

Die Kamera-Vorschau ist ein frei verschiebbares, größenveränderbares Fenster mit Edge-Snapping; Position und Größe bleiben gespeichert, und sie lässt sich ohne Neuladen ein-/ausschalten.

Sinn: Die Live-Kamera bleibt dort, wo du sie haben willst, ohne den restlichen Bildschirm zu blockieren.

Beispiel: Du ziehst die Vorschau in die untere Ecke, verkleinerst sie – beim nächsten Öffnen liegt sie genau dort wieder.

Dashboard & Atlaya Control

Ein Web-Dashboard zeigt Status, Chat-Verlauf und laufende Dienste; Atlaya Control ist die zentrale Steuer-Oberfläche mit Live-Status-Orb, Mikrofon-/Weckwort-Schaltern und Chat – als eigenes Fenster, wahlweise auf einem zweiten Bildschirm.

Sinn: Alles Wichtige bleibt im Blick, ohne das Hauptfenster zu stören – Atlaya begleitet die Arbeit auf dem zweiten Bildschirm.

Beispiel: In Atlaya Control laufen eingehende Telegram-Nachrichten, der Sprachstatus und die Kontext-Leiste mit, während du auf dem Hauptmonitor arbeitest.

Suche in den Einstellungen

Über den Einstellungen und dem Regelwerk steht ein Suchfeld. Tippst du einen Begriff ein, springt Atlaya sofort zum besten Treffer und hebt ihn hervor; mit Pfeil nach unten geht es zum nächsten Treffer, mit Pfeil nach oben zum vorherigen. Gesucht wird in Namen, Schlüsselwörtern und Beschreibungen.

Sinn: Bei sehr vielen Einstellungen musst du nicht mehr durch alle Gruppen blättern, sondern findest jede Option in Sekunden.

Beispiel: Du tippst „npu“ ein und landest direkt bei der Einstellung für die schnelle Spracherkennung.

Schutz vor ungespeicherten Änderungen

Schließt du Einstellungen oder Regelwerk, obwohl noch Änderungen offen sind, fragt Atlaya nach und zeigt, was sich geändert hat: speichern, die Änderungen nicht übernehmen oder zurückkehren. Braucht eine Änderung einen Neustart, wird gleich „Speichern und Atlaya neu starten“ angeboten, damit sie auch wirklich wirkt.

Sinn: Keine Einstellung geht aus Versehen verloren, und du merkst sofort, wenn etwas erst nach einem Neustart greift.

Beispiel: Du stellst eine Berechtigung um und klickst auf Schließen – Atlaya weist darauf hin, dass sie noch nicht gespeichert ist und erst nach einem Neustart gilt.

Zentrales Einstellungsmenü

Alle Funktionen, Start-Berechtigungen und Geräte (Mikrofon/Ausgabe) an einer Stelle – als Reiter im Dashboard und als Vollbild-Panel in Atlaya Control. In 5 Sprachen, mit hell/dunkel-Design und einer kurzen Erklärung zu jedem Punkt (Knopf „!“). Schalter sind grün für an und rot für aus.

Sinn: Alles bequem selbst einstellen, ohne Konfigurationsdateien zu bearbeiten – überall gleich erreichbar.

Beispiel: Du öffnest die Einstellungen, tippst auf „!“ neben einem Punkt für die Erklärung, schaltest ihn grün und drückst „Atlaya jetzt neu starten“.

Chat-Befehle: Anzeige leeren, Verhalten zurücksetzen & eigene Befehle

Im Chatfenster (Dashboard und Steuer-Oberfläche) stehen feste Befehle bereit: einer leert nur die sichtbare Verlaufsanzeige (das Gedächtnis bleibt unberührt), ein anderer setzt hängengebliebenes Kurzzeit-Verhalten zurück, ohne etwas zu vergessen. Zusätzlich lassen sich in den Einstellungen eigene Befehle mit fester Antwort anlegen und wieder löschen – eine vollständige Übersicht aller verfügbaren Befehle samt Beispiel steht direkt dort. Mit „/?“ (auch „/hilfe“) zeigt Atlaya eine Liste aller wirklich vorhandenen Befehle – auch eigene und die der Telegram-Anbindung – und meldet unbekannte Befehle ehrlich als unbekannt, statt welche zu erfinden.

Sinn: Volle Kontrolle über den sichtbaren Chatverlauf und das Kurzzeit-Verhalten, ohne dafür neu starten zu müssen – plus die Möglichkeit, sich eigene Abkürzungen für wiederkehrende Antworten zu bauen.

Beispiel: Du tippst „/clear“ – der Chat wird geleert, dein Gedächtnis bleibt unverändert. In den Einstellungen legst du einen eigenen Befehl „/wlan“ mit fester Antwort an und tippst ihn danach im Chat ein, um sie sofort zu bekommen. Tippst du „/?“, bekommst du sofort die vollständige, aktuelle Befehlsliste.

Gespräch zentral in der Steuer-Oberfläche

Deine Eingaben und die Antworten des Assistenten erscheinen jetzt gebündelt oben in der zentralen Steuer-Oberfläche – als einklappbares Gesprächs-Panel, das den aktuellen Dialog live mitführt. Der kompakte Zweitschirm bleibt dadurch frei für Spracheingabe, Status-Orb und Einstellungen.

Sinn: Das Gespräch hat einen festen, gut sichtbaren Platz, während der Zweitschirm aufgeräumt und auf das Bedienen fokussiert bleibt – kein doppelter Verlauf an zwei Stellen.

Beispiel: Du tippst eine Frage auf dem Zweitschirm; die Antwort baut sich oben in der Steuer-Oberfläche im Gesprächs-Panel auf.

Buchmodus & Schreibstudio

Ein Umschalter wechselt zwischen Assistenz-Modus und Buchmodus: Im Buchmodus lädt das System automatisch das zugewiesene freie Schreibmodell in den Grafikspeicher und entlädt nicht benötigte Modelle – beim Zurückschalten werden die Standard-Modelle wiederhergestellt. Dazu gehört ein eigenes Schreibstudio: Bücher mit Titel, Kapiteln, Figuren, Orten und Zeitleiste werden als Markdown im Notiz-Vault gespeichert; ein Recherche-Panel sucht in Gedächtnis, Notizen und Internet und fügt das Ergebnis auf Wunsch direkt an der Cursor-Position ein. Der Assistent kann Kapitel ab der aktuellen Stelle stilgetreu weiterschreiben, und über ein Ideen-Feld lassen sich freie Anweisungen geben („Baue eine Rückblende ein“): Jeder Schreibimpuls kommt als Vorschlag zurück, der vor der Übernahme geprüft, bearbeitet oder verworfen werden kann – eingefügt wird wahlweise an der Cursor-Position oder an einer vom Assistenten vorgeschlagenen passenden Stelle. Alles bleibt dauerhaft gespeichert – die Arbeit lässt sich jederzeit genau dort fortsetzen, wo sie unterbrochen wurde. Der Assistent kennt seine Bücher auch im Gespräch: Fragen wie „an welchem Buch bist du gerade dran?“ beantwortet er mit echten Daten aus der Buch-Bibliothek (Titel, Kapitelzahl, Status, zuletzt bearbeitet) – die Bibliothek ist fester Teil seines Gedächtnis-Kontexts. Der aktive Modus besitzt dabei das Sprachmodell exklusiv: Kein Hintergrunddienst wechselt es heimlich – umgestellt wird nur über den Umschalter. Wer die Maus über den Umschalter bewegt (ohne Klick), sieht sofort eingeblendet, welches Modell gerade aktiv ist; beim Wegbewegen schließt sich die Anzeige wieder. Jedes Buch lässt sich außerdem mit einem selbst gewählten Passwort als verschlüsseltes Backup-Archiv herunterladen und auf einem anderen Rechner oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder einspielen, um genau dort weiterzuschreiben – ohne das Original zu überschreiben, falls der Titel schon vergeben ist. Über ein zusätzliches Einfüge-Feld lässt sich auch eigener Text oder eine Idee einbringen, die der Assistent sinngemäß in die passende Stelle der Geschichte einarbeitet. Und auf Wunsch erkennt der Assistent selbständig Personen (Name, Geschlecht, Alter, Gedanken & Wünsche, Stil) und Orte im Text und ergänzt sie in der Figuren- und Ortsliste – wahlweise für das aktuelle Kapitel oder das ganze Buch, direkt übernommen oder erst zur Prüfung angezeigt; nichts wird dabei überschrieben, alles bleibt jederzeit von Hand nachbearbeitbar. Die Bücherliste zeigt alle vorhandenen Bücher zum Öffnen an; sobald eines geöffnet ist, blendet sie sich aus und nur dieses Buch mit seinen Kapiteln und seinem Buch-Wissen bleibt sichtbar, bis über „Zurück zur Bücherliste“ wieder gewechselt wird. Einzelne Kapitel oder ganze Bücher lassen sich unwiderruflich löschen – bei Kapiteln nach kurzer Rückfrage, bei ganzen Büchern erst nach exaktem Eintippen des Buchtitels als zusätzlicher Sicherung. Ein Statusanzeiger zeigt während Buchmodus-Aktionen an, ob gerade gedacht, geschrieben oder recherchiert wird. Im Anweisungsfeld lassen sich außerdem Befehle direkt eingeben: einen Textabschnitt markieren und dazu sagen, was damit passieren soll (z. B. „mach das spannender“), oder ein Suchen-und-Ersetzen-Kommando wie „ersetze X durch Y“ formulieren – beides erscheint wie gewohnt erst als Vorschlag zur Prüfung, bevor etwas übernommen wird. Für saubere Kapitel sorgen zwei Lektorats-Funktionen: „Dopplungen entfernen“ löscht versehentlich mehrfach eingefügte Absätze sofort und ohne KI-Modell, und „Kapitel überarbeiten“ lässt den Assistenten das ganze Kapitel als Lektor durchgehen – Rechtschreibung, Übergänge, Wiederholungen und Widersprüche werden geglättet, ohne die Handlung zu verändern; auch Anweisungen wie „korrigiere die Geschichte“ im Anweisungsfeld starten diese Überarbeitung. Beim Weiterschreiben achtet der Assistent zudem selbst darauf, keine vorhandenen Sätze zu wiederholen – versehentliche Wiederholungen am Übergang werden automatisch erkannt und abgeschnitten, und die vom Assistenten gewählte Einfügestelle wird an der Stelle gesucht, an der gerade gearbeitet wird.

Sinn: Längere Geschichten und Bücher entstehen über Wochen hinweg: Die passenden Modelle laden sich automatisch, alle Buch-Informationen (Figuren, Orte, Zeitleiste, Recherchen) bleiben beisammen, und Recherche wie Weiterschreib-Hilfe unterstützen den Schreibfluss direkt im Editor.

Beispiel: Oben rechts auf „Buchmodus“ schalten → das Schreibmodell wird geladen und das Studio öffnet das zuletzt bearbeitete Kapitel. Ins Ideen-Feld „Die Heldin findet einen alten Brief“ schreiben → der Assistent liefert einen Textvorschlag, der nach Prüfung per Klick übernommen, vorher angepasst oder verworfen wird.

Eingebaute Bedienungsanleitung (Info)

Eine verständliche, bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung ist direkt in die Oberfläche eingebaut: als Menüpunkt „Info“ neben den Einstellungen im Dashboard, im Einstellungs-Menü der Kontroll-Oberfläche und als „Anleitung“-Knopf im Schreibstudio. Sie erklärt mit konkreten Beispielen, wie das Schreibstudio bedient wird (Bücher, Kapitel, Buch-Wissen, Ideen-Feld, Vorschläge übernehmen/ändern/ablehnen, Recherche), wie lokale Sprachmodelle ausgewählt, heruntergeladen und zugewiesen werden und wo welche Einstellung zu finden ist – inklusive häufiger Fragen.

Sinn: Niemand muss sich Funktionen merken oder raten, wie etwas gemeint ist: Die Anleitung ist immer einen Klick entfernt, arbeitet mit echten Beispielen und führt direkt zu den passenden Seiten (Studio, Modelle, Einstellungen).

Beispiel: Im Dashboard auf „Info“ klicken → Kapitel „Weiterschreiben & Ideen-Feld“ öffnen → dem Beispiel „Die Heldin findet einen alten Brief“ folgen und die Schritte direkt im Studio nachvollziehen.

Buch-Assistent (Wizard) & Kontextmenü im Schreibstudio

Neue Buchprojekte entstehen über einen geführten Assistenten mit sieben Schritten (Grunddaten, Story-Bible, Figuren, Ton-Anker, Inhalts-Parameter für Erwachsene, Kapitelplan, Zusammenfassung) – mit Zurück/Weiter-Navigation, klickbaren Schritt-Anzeigen und Mehrfachauswahl, wo es sinnvoll ist. Jeder Schritt speichert seinen Stand in einer Story-Bible pro Buch (Figuren mit Stimme und Beziehungen, Ton-Anker, Tabu-Liste, Kapitel-Beats). „Pipeline starten“ erzeugt daraus ein Kapitel in drei Durchgängen – Gliederung, Entwurf, Überarbeitung – statt in einem Wurf; die Zwischenergebnisse bleiben im Buchordner einsehbar. Beim Bearbeiten erscheint bei jeder Textmarkierung eine schwebende Befehlsleiste: Verbessern, Umschreiben, Kürzen, Erweitern, Dialog hinzufügen, Ton anpassen (Auswahl der aktiven Ton-Anker), Entfernen (mit Bestätigung) und ein eigener Freitext-Befehl. Vorschläge werden standardmäßig als Alt/Neu-Vergleich gezeigt und erst nach Bestätigung übernommen; angenommene und verworfene Vorschläge fließen in eine Lernstatistik pro Buch ein. Bücher mit Erwachsenen-Inhalten sind technisch fest an das lokale Sprachmodell gebunden – eine Weiterleitung an Cloud-Dienste ist im Code gesperrt, nicht nur per Einstellung.

Sinn: Kapitel wirken zusammenhängend statt aneinandergereiht, weil Struktur, Figuren und Spannungsbogen vor dem Schreiben geplant und danach geglättet werden. Die Mechanik gilt für jedes Buch gleich – einmal eingerichtet, profitieren alle bestehenden und künftigen Projekte. Explizite Inhalte verlassen den eigenen Rechner nie.

Beispiel: Im Schreibstudio „Buch-Assistent“ öffnen → sieben Schritte mit Titel, Figuren und Kapitel-Beats ausfüllen → „Pipeline starten“ legt das Kapitel an. Danach einen Satz markieren, „Verbessern“ wählen und im Alt/Neu-Vergleich übernehmen oder verwerfen.

Control-Chat und Live-Gespräch verbunden

Ist die Live-Seite offen, landet jede Nachricht, die du im Chat von Atlaya Control schreibst, auch im Live-Gespräch: Die Eingabe erscheint dort, Atlaya antwortet mit Stimme und Mimik, und die Antwort steht zusätzlich im Chat. Umgekehrt erscheint das gesprochene Gespräch ebenfalls im Control-Chat.

Sinn: Ein Gespräch, zwei Fenster – du kannst tippen oder sprechen, ohne dass sich der Faden verliert.

Beispiel: Du tippst im Control-Chat „Sag kurz Hallo“ – Atlaya sagt es im Live-Fenster, und der Text steht im Chat.

Agenten & Automatisierung

Automatische Inbox-Sortierung

Neue Notizen im Inbox-Ordner werden vom lokalen Standard-Sprachmodell analysiert, kategorisiert und mit Tags versehen; auf Wunsch verschiebt Atlaya sie automatisch in den passenden Ordner (sonst nur Vorschlag).

Sinn: Der Posteingang im Vault bleibt aufgeräumt, ohne dass du jede Notiz selbst einsortieren musst.

Beispiel: Eine schnell abgelegte Idee landet als „02_Projekte“ vorgeschlagen mit Tag „idee“ – nach Bestätigung wird sie dorthin verschoben.

Proaktives Morgen-Briefing

Jeden Tag zur eingestellten Uhrzeit (Standard 8:00 Uhr) sammelt Atlaya deine heutigen Kalendertermine, offene Aufgaben aus deiner To-do-Liste und die gestrige Aktivität und formuliert daraus ein kurzes Briefing, das in Atlaya Control erscheint. War Atlaya zur Uhrzeit nicht an, holt sie es beim nächsten Start nach. Ist kein Sprachmodell erreichbar, kommt eine schlichte Fassung ohne Modell – das Briefing fällt nie aus.

Sinn: Der Tag startet mit einem kompakten Überblick, ohne dass du selbst nachschauen musst – Atlaya wird vom Werkzeug zum mitdenkenden Assistenten.

Beispiel: Um 8:00 liest du in Atlaya Control: „Guten Morgen. Zwei Termine und drei Aufgaben heute – die wichtigste: Rechnung zahlen.“

Spezialisierte Agenten

Eigene Agenten für Termine (Nextcloud-Kalender), Recherche, Entwicklung (baut abgesicherte Erweiterungen über eine externe KI-API), Sprache, Vision (Kameras) und Systemüberwachung.

Sinn: Jede Domäne hat einen spezialisierten Helfer – so bleibt der Kernel schlank und jede Aufgabe wird von der richtigen Stelle bearbeitet.

Beispiel: „Trag morgen 14 Uhr Zahnarzt ein“ geht an den Kalender-Agenten und landet direkt im Nextcloud-Kalender.

Termine mit Rückfrage: Ort, Erinnerung, Kategorie & freie Slot-Suche

Beim Anlegen eines Termins trennt der Assistent jetzt sauber Titel (der wichtige Begriff, z. B. „Paypal abchecken“) und Beschreibung (der volle Wortlaut ohne Datum/Uhrzeit, die stehen ja schon in Von/Bis) – auch wenn die Beschreibung mitten im Satz mit einem Wort wie „Text“ oder „Notiz“ eingeleitet wird. Lässt sich dabei kein sinnvoller Titel erkennen, fragt der Assistent gezielt danach nach, statt einen unpassenden Titel zu raten. Vor dem eigentlichen Eintragen fragt er nach, ob noch ein Ort, eine Erinnerung oder eine Kategorie dazu soll, und übernimmt die Antwort direkt ins Nextcloud-Feld. Fehlen Datum, Wochentag oder Uhrzeit komplett, fragt er verlässlich nach, statt zu raten. Zusätzlich lässt sich ganz ohne festen Zeitpunkt nach einer freien Lücke suchen: Auf Wunsch schlägt der Assistent nach kurzer Rückfrage (vormittags/nachmittags/abends oder ein genaues Zeitfenster) den nächsten freien Termin im Kalender vor. Auch ohne Befehlswort versteht Atlaya „mache einen neuen Eintrag: am Mittwoch ab 19:30 Uhr Ligatest“ und legt den Termin mit passendem Titel an. Teilst du ihr nur einen künftigen Termin mit, fragt sie von selbst, ob sie dafür einen Kalendereintrag anlegen soll. Auf „Hast du den Eintrag gemacht?“ antwortet sie ehrlich aus dem tatsächlichen Ergebnis (ja, nein mit Grund oder „noch nicht, ich warte auf dein Ja“), und Bemerkungen in Klammern an Atlaya verfälschen weder den Titel noch den Auftrag. Auch das Löschen läuft per Chat: Auf „lösche diesen Termin“ sagt Atlaya, welchen Termin sie meint und warum (der zuletzt genannte oder gerade angelegte), und löscht ihn erst nach deinem ausdrücklichen Ja – bei mehreren Treffern fragt sie mit einer nummerierten Auswahl nach.

Sinn: Termine im Nextcloud-Kalender sehen jetzt so aus, wie sie hingehören – aussagekräftiger Titel statt „Termin“ oder Wortsalat, vollständige Beschreibung, und die Zusatzfelder werden nicht mehr übergangen. Die freie Slot-Suche erspart das manuelle Blättern im Kalender.

Beispiel: „Such mir einen freien Termin zwischen 12 und 20 Uhr“ → Atlaya schlägt „Montag, 15:00–16:00 Uhr“ vor; nach „ja“ und einem Titel fragt sie noch nach Ort/Erinnerung/Kategorie und trägt den Termin komplett ein. Teilst du nur „Mittwoch um 19:30 Uhr Vereinstraining“ mit, fragt Atlaya: „Soll ich dafür einen Kalendereintrag anlegen?“

Selbst-Befähigung & Selbst-Neustart

Fehlt eine Fähigkeit, weist Atlaya nicht ab, sondern bietet an, sich selbst zu befähigen (Paket nachinstallieren, abgesichertes Skript schreiben). Code-Änderungen am laufenden System bietet sie aktiv per Selbst-Neustart an.

Sinn: Atlaya wächst mit den Anforderungen, statt an fehlenden Funktionen zu scheitern – kontrolliert und mit Rückfrage.

Beispiel: Fehlt ein Python-Paket für eine Aufgabe, fragt Atlaya „soll ich es installieren?“ und übernimmt nach Freigabe Installation und Umsetzung.

Komplexe Aufgaben zerlegen (Orchestrator)

Bei umfangreichen Aufgaben zerlegt das Reasoning-Modell die Aufgabe in Teilaufgaben, lässt sie von leichtgewichtigen Sub-Agenten parallel bearbeiten und fasst die Ergebnisse zu einer Antwort zusammen.

Sinn: Große, mehrteilige Aufträge werden schneller und strukturierter erledigt als in einem einzigen langen Durchlauf – Teilschritte laufen gleichzeitig.

Beispiel: „Plane meinen Produkt-Launch“ wird in Recherche, Zeitplan und Checkliste zerlegt, parallel bearbeitet und zu einem Gesamtplan zusammengeführt.

Mehrere Aktionen gleichzeitig

Atlaya kann mehrere Werkzeuge nebenläufig ausführen, mit Zeitlimit pro Werkzeug und Live-Fortschritt. Ein Fehler in einer Aktion lässt die anderen nicht scheitern.

Sinn: Wenn für eine Antwort mehrere Informationen nötig sind, werden sie parallel geholt – das spart Zeit und ist robust gegen einzelne Ausfälle.

Beispiel: Für ein Briefing holt Atlaya Kalender, Wetter und offene Aufgaben gleichzeitig; fällt das Wetter aus, kommen die übrigen trotzdem.

Neue Fähigkeiten zur Laufzeit lernen

Auf Wunsch schreibt das Coder-Modell einen neuen Skill als Python-Funktion. Der Code wird gegen eine Import-Whitelist und auf Syntax geprüft, gespeichert und ohne Neustart geladen.

Sinn: Atlaya erweitert sich selbst um wiederverwendbare Funktionen – sicher eingegrenzt durch erlaubte Importe, ohne das laufende System anzuhalten.

Beispiel: „Bau mir einen Skill, der den BMI berechnet“ – Atlaya erzeugt, prüft und lädt die Funktion, danach ist sie sofort nutzbar.

Web-Recherche mit automatisch geöffneten Quellen

Atlaya verbindet eine Websuche mit dem direkten Öffnen der gefundenen Seiten: Sie fasst kurz zusammen, was sie gefunden hat, und öffnet gleichzeitig bis zu drei passende Seiten als echte Browser-Tabs (über das Browser-Werkzeug von Atlaya Control, kann auch im bereits laufenden Chrome-Fenster aufploppen). Ein einfaches „öffne“ im selben Satz reicht als Bestätigung, damit nicht jedes Mal nachgefragt wird.

Sinn: Man muss nicht selbst nachschlagen, Ergebnisse sichten und Links einzeln öffnen – Zusammenfassung und Quellen kommen in einem Schritt, wie ein Assistent, der die Recherche schon vorbereitet hat.

Beispiel: „Zeig mir die neuesten Nachrichten zur Ukraine und öffne die Webseiten“ – Atlaya erzählt die wichtigsten Punkte und öffnet direkt danach die passenden Nachrichtenseiten im Browser.

Lokale Dateisuche per Sprache

Auf Zuruf durchsucht Atlaya konfigurierte Ordner (standardmäßig Bilder, Videos, Downloads, Dokumente) nach Dateinamen – reine Namens-/Pfadsuche, es wird nichts geöffnet oder verändert. Sie meldet die Trefferzahl und den Ordner, in dem die meisten Treffer liegen, und bietet an, ihn im Explorer zu öffnen.

Sinn: Schneller Weg zu einer Datei, ohne selbst durch Ordner zu klicken – besonders praktisch, wenn man den genauen Speicherort nicht mehr weiß, sich aber an einen Teil des Dateinamens erinnert.

Beispiel: „Finde Bilder mit Fahrrad“ – Atlaya antwortet: „Ich habe 4 Treffer gefunden, die meisten liegen in Bilder\Kinder.“ und fragt, ob sie den Ordner öffnen soll.

Geöffnete Webseite zusammenfassen lassen

Auf die Frage „Was steht auf der Seite?“ liest Atlaya den Inhalt der aktuell im Browser geöffneten Seite aus (über eine schreibgeschützte Seitenanalyse, es wird nichts angeklickt oder verändert) und fasst ihn in eigenen Worten auf Deutsch zusammen.

Sinn: Lange Webseiten müssen nicht selbst gelesen werden – die Kernaussagen kommen in wenigen gesprochenen oder geschriebenen Sätzen, direkt im Anschluss an eine per Sprachbefehl geöffnete Seite.

Beispiel: Nachdem Atlaya eine Nachrichtenseite geöffnet hat, fragst du „Fass mir die Seite zusammen“ und bekommst die wichtigsten Punkte in drei, vier Sätzen.

AtlayaWebScanner – Web-Lernen per Browser-Extension

Eine eigene Extension für Chrome und Firefox liest per Rechtsklick oder Popup-Button die gerade geöffnete Seite im EIGENEN Browser aus und schickt sie an Atlaya. Atlaya fasst den Inhalt zusammen und legt eine Wissensnotiz im Vault an, die künftig für Antworten zur Verfügung steht – auf die Frage „welche Websites hast du gescannt?“ zählt Atlaya den Bestand direkt auf. Wird gezielt nach einer bestimmten, bereits gescannten Seite gefragt („was hast du über X gelernt?“), gibt Atlaya den tatsächlich erfassten Inhalt wieder statt nur Titel und Link – findet sich dazu nichts im Bestand, sagt sie das ehrlich, statt stattdessen wahllos im Internet zu suchen. Der Rechtsklick-Weg meldet sich jetzt per System-Benachrichtigung zurück (gelernt oder nicht, mit Grund) statt stillschweigend zu scheitern; ein Tab, der schon offen war, bevor die Extension geladen wurde, wird bei Bedarf automatisch nachgerüstet, statt die Seite gar nicht erst lesen zu können. Das Atlaya-Symbol in der Browser-Werkzeugleiste zeigt jederzeit klar an, ob Atlaya gerade erreichbar ist (rotes Ausrufezeichen, wenn nicht) – läuft Atlaya nicht, nennt das Popup unmissverständlich den Pfad zu Atlaya.exe statt einfach nur zu scheitern; ein optionales Start-Protokoll (in den Atlaya-Einstellungen einzeln aktivierbar) kann Atlaya auf Klick direkt mitstarten. Ein zweiter, automatischer Modus („Atlaya folgt jeder Seite, die sie selbst im Chat öffnet, ohne weiteren Klick“) ist bereits fertig gebaut, steht aber im Regelwerk bewusst auf „verboten“. Eigenes, öffentliches Repository mit fertig gepackten Installationsdateien für beide Browser: github.com/Morfyuum/AtlayaWebScanner.

Sinn: Atlaya eignet sich gezielt neues Wissen aus dem Web an, das gerade relevant ist – ohne dass jede Recherche über den Chat laufen muss, und immer mit einem bewussten Klick als Bestätigung statt heimlichem Mitlesen der eigenen Browser-Nutzung.

Beispiel: Auf einer Fachartikel-Seite Rechtsklick → „Atlaya: Seite analysieren & lernen“ – Sekunden später liegt eine zusammengefasste Wissensnotiz mit Quellenangabe im Vault, die Atlaya bei künftigen Fragen zum Thema heranzieht. Frage „welche Seiten hast du gelernt?“ zählt sie mit Titel, Link und Datum auf.

Rückfrage nach erfolgloser lokaler Suche: auch im Internet suchen?

Findet die lokale Datei- oder Inhaltssuche nichts, meldet Atlaya das nicht nur, sondern fragt von sich aus, ob sie stattdessen im Internet nachsehen soll. Eine Antwort wie „ja“, „such im Internet“ oder „nein, lass es“ wird direkt verstanden, ohne dass eine feste Formulierung nötig ist.

Sinn: Man muss nicht wissen, welcher Suchbegriff oder welche Formulierung lokal keine Treffer bringt, bevor man selbst eine Websuche anstößt – Atlaya bietet den nächsten Schritt von sich aus an, statt die Suche stillschweigend erfolglos zu beenden.

Beispiel: „Finde Bilder mit Fahrrad im System“ – findet Atlaya nichts, fragt sie „Soll ich stattdessen im Internet nachsehen?“; auf „ja“ folgt direkt die Websuche zum selben Begriff.

To-do-Liste per Chat

Aufgaben lassen sich im Gespräch anlegen, zeigen, abhaken und entfernen – per Text oder im Live-Gespräch per Stimme. Die Liste liegt als normale Notiz in deinem Vault, ist dort jederzeit selbst bearbeitbar und fließt automatisch ins Morgen-Briefing ein. Bei mehrdeutigen Angaben fragt Atlaya nach, welche Aufgabe gemeint ist.

Sinn: Nichts geht verloren, was du nebenbei vorhast – ohne zusätzliche App, ohne Cloud.

Beispiel: „Füg ein To-do hinzu: Rechnung zahlen“ – später „Zeig meine To-dos“ und „To-do Rechnung zahlen ist erledigt“.

Mehrere Kalender lesen, Terminkonflikte erkennen, Beteiligte eintragen

Atlaya liest nicht nur ihren eigenen Kalender, sondern auch alle Kalender, die du in Nextcloud mit ihr teilst – ausschließlich lesend. Geschrieben und gelöscht wird nur in ihrem eigenen Kalender, auch wenn ein geteilter Kalender mehr erlauben würde (doppelt abgesichert: durch die Freigabe selbst und durch Atlayas eigene Prüfung). Termine aus mehreren Kalendern erscheinen in einer Übersicht; Erinnerungen und das Morgen-Briefing berücksichtigen alle lesbaren Kalender. Vor dem Eintragen eines neuen Termins prüft sie, ob er sich mit einem bestehenden überschneidet, und fragt bei einem Konflikt nach: trotzdem eintragen, anderen Zeitpunkt suchen oder abbrechen. Beim Anlegen fragt sie außerdem, wer dabei ist; passende Kontaktdaten der Beteiligten (Handy, Telefon, WhatsApp, E-Mail, Webseite) schreibt sie als Text in die Beschreibung ihres Termins – es werden keine Einladungen verschickt. Bei mehreren passenden Kontakten fragt sie nach, statt zu raten. Wie Termine genannt werden (Titel, Uhrzeit, Ort, Beteiligte, Beschreibung; private Termine auf Wunsch nur als „belegt“), legst du fest – nach Kalenderfragen nennt sie die aktuelle Darstellung und fragt, ob sie etwas ändern soll, im Chat und gesprochen.

Sinn: Atlaya kennt deinen ganzen Terminplan, ohne in deinen Kalendern etwas ändern zu können – und neue Termine landen nicht versehentlich über bestehenden.

Beispiel: „Trage morgen um 10 Uhr einen Termin ein“ → „Achtung, morgen um 10 Uhr hast du schon ‚Zahnarzt‘ (Kalender Privat). Trotzdem eintragen, anderen Zeitpunkt suchen oder abbrechen?“ Danach fragt sie, ob noch Ort, Erinnerung oder Beteiligte dazu sollen; auf „mit Anna Meyer“ steht Annas Handynummer im Termin.

Kontakte nachschlagen

Atlaya liest deine Kontakte aus Nextcloud (nur lesend, sobald du dein Adressbuch mit ihr teilst) und nennt auf Zuruf Handynummer, Telefonnummer, WhatsApp-Eintrag, E-Mail-Adresse oder Webseite – im Chat und im Live-Gespräch gesprochen. Einen WhatsApp-Eintrag nennt sie nur, wenn er im Kontakt hinterlegt ist; die Handynummer gilt nicht automatisch als WhatsApp. Passen mehrere Kontakte, fragt sie nach. Welche Angaben sie nennt, stellst du ein. Sie legt keine Kontakte an, ändert oder löscht keine, und Kontaktdaten werden nur lokal verarbeitet.

Sinn: Nummern und Adressen sind per Zuruf da, ohne die Kontakte-App zu öffnen – und deine Kontakte bleiben unverändert.

Beispiel: „Handynummer von Anna Meyer“ → „Anna Meyer: Handy 0171 1234567.“ Bei „E-Mail von Anna“ und zwei Annas fragt sie: „Welche meinst du?“

Nextcloud-Notizen lesen und schreiben

Atlaya kann Notizen in deiner Nextcloud auflisten, durchsuchen, vorlesen und neue Notizen anlegen. Sie liest die Notizen ihres eigenen Nextcloud-Kontos sowie Ordner mit Textdateien, die du mit ihr teilst (nur lesend). Schreiben und Ergänzen tut sie nur in einer eigenen Kategorie der Notizen-App – diesen Ordner kannst du in Nextcloud mit dir teilen und selbst bearbeiten; andere Notizen verändert sie nie, und gelöscht wird nichts. Damit nichts mit dem Obsidian-Vault durcheinandergerät, braucht der Befehl das Wort „Nextcloud“ – „Notiz“ allein bleibt beim Vault. Bei mehreren passenden Notizen fragt sie nach; im Live-Gespräch liest sie nur einen kurzen Auszug vor. Jede Schreibaktion lässt sich im Regelwerk abschalten oder auf „vorher fragen“ stellen.

Sinn: Merkzettel landen dort, wo du sie auch am Handy und im Browser findest – diktiert oder getippt.

Beispiel: „Schreibe eine Nextcloud-Notiz: Milch kaufen“ → „Notiz ‚Milch kaufen‘ ist in Nextcloud angelegt.“ Später: „Füge zur Nextcloud-Notiz Einkauf hinzu: Brot“.

Planungskalender mit Training, Druckluft und Abfahrt

Atlaya pflegt einen eigenen, übersichtlichen Kalender aus deinen relevanten Terminen: Vereinstermine übernimmt sie aus öffentlichen Kalendern und filtert sie auf deine Disziplin, deine Startzeit liest sie aus dem Startplan, dazu kommen feste Trainingszeiten, eine Erinnerung zum Auffüllen der Druckluft am letzten Training vor jedem Wettkampf und die Abfahrtszeit samt Fahrzeit und Routenlink. Offene Fragen stellt sie dir einmal im Chat.

Sinn: Statt vieler Kalender auf dem Handy siehst du an einer Stelle, was für dich zählt, und wirst rechtzeitig erinnert – nie mit leerer Kartusche zum Wettkampf. Geschrieben wird nur in Atlayas eigenen Kalender.

Beispiel: Du hast ein Turnier am Wochenende; Atlaya trägt am Training davor „Druckluft auffüllen“ ein und eine Abfahrt mit berechneter Fahrzeit.

Terminlisten nach Art filtern

Du kannst Terminlisten gezielt eingrenzen – etwa „nur Turniere“ oder „ohne Trainings“ – auch mit Tippfehlern und als Folgesatz zur letzten Liste. Doppelte Einträge aus mehreren Kalendern fasst Atlaya zusammen und sagt dir, was sie ausgeblendet hat.

Sinn: Du siehst genau das, wonach du gefragt hast, statt einer langen Gesamtliste.

Beispiel: Auf „Welche Termine habe ich diese Woche?“ folgt „lass die Trainings weg“ – Atlaya zeigt dieselbe Woche ohne Trainings.

Kalender-Berater mit Tagesansage und Fahrzeit-Hinweis

Atlaya sagt dir, was ansteht – „In einer Stunde hast du einen Termin beim Zahnarzt“ oder „Morgen liegt nichts an“. Mit hinterlegter Heimatadresse rechnet sie die Fahrzeit ein, weist auf zu knappe Abstände zwischen zwei Terminen und auf Überschneidungen hin und öffnet den Kalender auf Wunsch in deinem Mailprogramm oder im Browser.

Sinn: Du wirst rechtzeitig erinnert, wann du losfahren musst, und siehst Terminprobleme, bevor sie passieren.

Beispiel: Vor dem Zahnarzttermin sagt Atlaya: „Für diesen Termin solltest du 15 Minuten früher losfahren.“

Einkaufs-Assistent mit sichtbarer Suche

Du sagst, was du suchst – Atlaya fragt nach Größe, Stil, Farbe und Budget (eine bekannte Größe nennt sie und lässt sie bestätigen), öffnet ein Browserfenster, sucht nacheinander in mehreren Shops und zeigt dir die Treffer mit Preis. Du siehst im Fenster, was sie tut, wählst selbst aus und kaufst selbst – Atlaya bestellt nie. Erkennt sie im Fenster, dass du bezahlt hast, trägt sie Kaufzeit und ungefähre Ankunft in den Kalender ein.

Sinn: Du sparst das Abklappern der Shops, behältst aber jede Entscheidung und jede Zahlung selbst in der Hand.

Beispiel: „Suche nach Jeanshosen Größe 32/36 blau für mich“ – Atlaya fragt nur noch nach Stil und Budget und zeigt die günstigsten Treffer aus mehreren Shops.

Lieferwächter mit Kalendereintrag

Sag Atlaya, was du wo bestellt hast und bis wann die Lieferung kommt – oder lass sie es aus einem im Fenster beobachteten Kauf übernehmen. Sie trägt Bestelldatum und voraussichtliche Ankunft in deinen Kalender ein und beantwortet „Wann kommt mein Paket?“; „ist angekommen“ schließt die Lieferung ab.

Sinn: Du verlierst keine Bestellung aus dem Blick und weißt, wann du zu Hause sein solltest.

Beispiel: Du sagst „Ich habe bei eBay eine Jeans bestellt, Lieferung bis 5. November“ – am 5. November steht die Lieferung im Kalender.

Preiswächter für Produktseiten

Gib Atlaya die Adresse eines Produkts, optional mit Wunschpreis – sie prüft den Preis regelmäßig und meldet dir einen Preisfall oder das Unterschreiten deines Zielpreises. Verweigert eine Seite den automatischen Abruf, sagt sie das, statt es zu umgehen.

Sinn: Du kaufst zum günstigen Zeitpunkt, ohne ständig selbst nachzusehen.

Beispiel: „Beobachte den Preis von … unter 30 Euro“ – Atlaya meldet sich, sobald der Preis darunter fällt.

Garantie- und Belegmerker

Atlaya merkt sich Käufe mit Kaufdatum, Garantiedauer (Standard 24 Monate), Preis, Shop und optional dem Pfad zum Beleg. Das Garantieende steht ganztägig im Kalender, eine Woche vorher kommt eine Erinnerung; „Welche Garantien laufen bald ab?“ zeigt die nächsten.

Sinn: Garantiefälle verfallen nicht unbemerkt, und der Beleg ist auffindbar, wenn du ihn brauchst.

Beispiel: „Merke Garantie: Kaffeemaschine gekauft am 3.5.2026 bei MediaMarkt, 2 Jahre“ – im Mai 2028 erinnert dich Atlaya vorab.

Kauf-Buch mit Monatsabrechnung

Atlaya bucht jeden Kauf mit Preis und Versand und auf Zuruf auch Einnahmen. „Monatsabrechnung Oktober“ zeigt alle Einträge mit Ausgaben, Einnahmen und Saldo.

Sinn: Du hast am Monatsende eine vollständige Liste, ohne Belege zusammenzusuchen.

Beispiel: Am Monatsende fragst du „Was habe ich diesen Monat ausgegeben?“ und erhältst die Liste inklusive Versandkosten.

Anmelden mit gespeicherten Zugangsdaten, auch mehrstufig

Atlaya kann sich auf deinen Wunsch mit deinen gespeicherten Zugangsdaten bei Webseiten anmelden – auch wenn erst die E-Mail-Adresse und dann das Passwort abgefragt wird – und bei Bedarf einen Zwei-Faktor-Code eintragen. Die Zugangsdaten bleiben verschlüsselt auf deinem Rechner, lassen sich jederzeit bearbeiten oder löschen und werden nie angezeigt. Fragt eine Seite eine Sicherheitsprüfung ab, überlässt Atlaya sie dir.

Sinn: Du kommst an Inhalte hinter einem Login, ohne dass Passwörter in Einstellungsdateien oder im Chat landen.

Beispiel: Du hinterlegst ein Login einmal; Atlaya meldet sich damit an, trägt den Einmalcode ein und macht weiter.

Update-Ordner mit automatischer Versionsanzeige

Legst du eine neue Atlaya-Version in einen Update-Ordner auf deinem Rechner, erkennt Atlaya sie von selbst, meldet sie im Chat und in einem Hinweis in Dashboard und Control und spielt sie auf Knopfdruck ein – nach Kontrolle der Prüfsumme. Auf einem Entwicklungs-Checkout wird nie automatisch überschrieben.

Sinn: Updates sind ohne Internetzugriff möglich, und ein beschädigtes Paket wird nie eingespielt.

Beispiel: Eine neue Version liegt im Ordner – wenige Minuten später erscheint unten rechts „Neue Version verfügbar“, ein Klick spielt sie ein.

System & Sicherheit

Zugriffsschutz für Geräte im Heimnetz

Atlaya lässt Zugriffe von anderen Geräten im Netzwerk nur mit einem persönlichen Zugriffsschlüssel zu, den du in den Einstellungen festlegst. Auf dem eigenen Rechner brauchst du nichts einzugeben. Ohne Schlüssel bleibt Atlaya für alle anderen Geräte gesperrt, und auch Webseiten im Browser können sich nicht als dein Rechner ausgeben.

Sinn: Niemand im selben WLAN kann ungefragt in dein Gedächtnis schauen oder Aktionen auslösen, und die Handy-App verbindet sich trotzdem bequem mit deinem Schlüssel.

Beispiel: Du trägst in der Android-App deinen Zugriffsschlüssel ein und kannst Atlaya vom Sofa aus fragen. Ein fremdes Gerät im Gäste-WLAN wird ohne Schlüssel abgewiesen.

Verschlüsselte Notizen für Zugangsdaten

Sensible Notizen lassen sich mit einem Master-Passwort verschlüsseln (Fernet). Solche Dateien (.enc.md) sind für alle KI-Funktionen unsichtbar; das Passwort wird nie gespeichert, der Schlüssel liegt nur während der Sitzung im Speicher.

Sinn: API-Schlüssel und Zugangsdaten können sicher im Vault liegen, ohne dass ein Sprachmodell sie versehentlich ausliest.

Beispiel: Du legst deine API-Keys in einer verschlüsselten Notiz ab; Atlayas Wissenssuche sieht sie nicht, nur ein expliziter Entsperr-Befehl macht sie lesbar.

Live-Grafiken der eigenen Systemauslastung

Das Dashboard zeigt fortlaufend aktualisierte Verlaufsgrafiken von Arbeitsspeicher, Prozessor- und Grafikkartenauslastung (inkl. Temperatur) – ganz ohne zusätzliche Software wie Grafana. Ein leichter, rein lokaler Messwert-Sammler liest die Werte alle paar Sekunden aus und speist sie über denselben Live-Kanal, den auch der Chat nutzt, direkt in kleine Verlaufsgrafiken im Dashboard.

Sinn: Sichtbar statt nur erzählt: Statt einer einmaligen Textantwort auf 'wie viel Speicher belegt dein System?' zeigt das Dashboard den Verlauf laufend an – praktisch, um z. B. zu sehen, wann ein Sprachmodell geladen wird oder die Grafikkarte unter Last steht.

Beispiel: Beim Öffnen des Dashboards sind sofort die letzten Minuten sichtbar (aus dem Verlaufsspeicher geladen); danach aktualisieren sich die Kurven automatisch alle paar Sekunden, ohne die Seite neu zu laden.

Schutzschalter für Dienste (Circuit-Breaker)

Aufrufe an Sprachmodell und Stimme laufen durch einen Circuit-Breaker mit Auto-Recovery: Nach mehreren Fehlern wird ein Dienst kurz „abgeschaltet“, nach einer Wartezeit automatisch wieder getestet – mit optionalem Retry und Backoff.

Sinn: Ein ausgefallener Dienst wird nicht endlos gehämmert; Atlaya bleibt reaktionsfähig und erholt sich von selbst, sobald der Dienst zurück ist.

Beispiel: Ist LM Studio kurz weg, schaltet der Breaker auf OFFEN und liefert sofort eine Rückmeldung statt langer Hänger; danach prüft er automatisch erneut.

Watchdog & Selbstreparatur

Ein Watchdog überwacht alle Dienste fortlaufend. Fällt ein Dienst aus, schickt die Selbstreparatur Fehler und Logauszug an eine externe KI-API und legt einen geprüften Fix-Vorschlag ab – die Übernahme bleibt bewusst manuell.

Sinn: Probleme werden früh erkannt und mit einem Lösungsvorschlag versehen, ohne dass ungeprüfter Code automatisch live geht.

Beispiel: Stürzt der Sprach-Dienst ab, erkennt der Watchdog das, dokumentiert den Fehler und hinterlegt einen Fix-Vorschlag zur Prüfung.

AtlayaMask: Datenmaskierung vor Cloud-Anfragen

Für zwei interne Aufgaben (Selbstreparatur-Diagnose und Erweiterungsvorschläge) fragt Atlaya optional eine Cloud-KI. AtlayaMask ersetzt dabei Namen, Orte, Telefonnummern und IBANs vor dem Versand durch Platzhalter und übersetzt die Antwort danach automatisch zurück – die Cloud-KI bekommt die echten Daten nie zu sehen. Ist die Erkennung unsicher, wird die Anfrage lieber zurückgehalten als riskant durchgelassen; ein Austausch-Protokoll zeigt genau, was wann maskiert oder blockiert wurde.

Sinn: Persönliche Daten bleiben auch dann geschützt, wenn Atlaya für eine Diagnose oder einen Feature-Wunsch kurz eine Cloud-KI hinzuzieht – ohne dass du selbst jedes Mal aufpassen musst.

Beispiel: Ein Fehlerbericht enthält versehentlich einen Namen aus dem Log – AtlayaMask ersetzt ihn durch einen Platzhalter, bevor die Anfrage die Cloud erreicht, und setzt ihn in der Antwort automatisch wieder ein.

Regelwerk: Was darf der Assistent?

Ein übersichtliches Regelwerk in den Einstellungen bündelt über 50 Berechtigungs-Fragen über alle Bereiche (Dateien & Laufwerke, Code & Selbst-Erweiterung, Internet, Kommunikation, Gedächtnis, System, Autonomie sowie Inhalte & Filter). Jede Frage hat einen farbigen Status-Haken: grün = erlaubt, amber = nur mit Rückfrage, rot = verboten. Sichere Standardwerte sind vorbelegt, ein Knopf setzt das ganze Regelwerk wieder auf Standard. Die Regeln sind echte Leitplanken – z. B. wird der Dateizugriff tatsächlich danach erlaubt, eingeschränkt oder gesperrt. Eingebauter Selbstschutz: Der Assistent darf sein eigenes Regelwerk nicht ändern – das kannst nur du. Auch heikle Fähigkeiten wie Bildschirm sehen, Zwischenablage, ungefragtes Sprechen, Erinnerungen löschen oder die Nutzung externer KI sind einzeln geregelt. Für die private, rein lokale Nutzung durch einen Erwachsenen steuerst du zusätzlich die Inhalts- und Filter-Ebene selbst (Ton, Tabus, ungefragte Warnhinweise) – und kannst für volle Freiheit ein eigenes, unzensiertes lokales Modell hinterlegen.

Sinn: Du bestimmst klar und an einer Stelle, wie selbständig der Assistent handeln darf – statt blind zu vertrauen. Die Standardwerte sind bewusst vorsichtig, und du kannst dich nie „verlieren“, weil der Standard jederzeit per Knopf zurückkommt.

Beispiel: Du setzt „Dateien löschen“ auf rot (verboten) und „im Internet recherchieren“ auf grün (erlaubt) – ab sofort verweigert der Assistent das Löschen und recherchiert frei.

Modell-Manager: lokale Modelle laden & zuweisen

Ein eigener Menüpunkt „Modelle“ zeigt einen kuratierten Katalog lokaler Sprachmodelle – jeweils mit Beschreibung, Vor- und Nachteilen, Größe und einer live berechneten Einschätzung, wie gut das Modell in den aktuell verfügbaren Arbeitsspeicher passt (statt einer starren Pauschalangabe). Modelle lassen sich direkt herunterladen und dann per Knopfdruck zuweisen: als normales Standard-Modell für Chat und Denken oder als eigenes Modell für kreative Inhalte. Für Rechner mit viel Arbeitsspeicher gibt es zusätzlich eine eigene Kategorie besonders großer, leistungsfähiger Modelle – inklusive eines ausdrücklich als Experiment gekennzeichneten Grenzfalls. Für jede Aufgabe (Standard-Chat, Programmieren, Denken, Bildverständnis, freies Schreiben) lässt sich außerdem festlegen, welche der auf dem Rechner vorhandenen lokalen Ausführungsumgebungen dafür arbeitet, wenn mehr als eine verfügbar ist – etwa um spezialisierte Beschleuniger-Hardware gezielt zu nutzen. Der Katalog ist nach Zweck sortiert und läuft vollständig lokal, ohne Cloud.

Sinn: Du wählst bewusst und nachvollziehbar aus, welches lokale Modell wofür arbeitet und worauf es läuft – mit klaren, stets aktuellen Infos statt kryptischer Dateinamen oder veralteter Pauschalangaben, und ohne die Kommandozeile zu brauchen.

Beispiel: Du öffnest „Modelle“, liest die Kurzbeschreibung samt Vor- und Nachteilen, lädst ein passendes Modell herunter und weist es mit einem Klick als Standard- oder als kreatives Zusatzmodell zu.

Selbst-Update mit Sicherheitsnetz

Auf Wunsch prüft der Assistent regelmäßig auf eine neue Version und kann sie auch eigenständig einspielen: laden, alle Dienste sauber stoppen, Programmdateien ersetzen, Abhängigkeiten aktualisieren und über den gewohnten Startpunkt frisch neu starten – ganz ohne doppelte Fenster oder manuelles Zutun. Persönliche Daten, Gedächtnis und individuelle Einstellungen bleiben dabei garantiert unangetastet. Auf einer eigenen Entwicklungskopie greift stattdessen automatisch ein Sicherheitsnetz: dort wird nur geprüft und benachrichtigt, nie automatisch überschrieben. Die Anzeige unterscheidet dabei auf einen Blick, ob es sich um eine reine Fehlerbehebung, eine neue Funktion oder ein größeres Update handelt.

Sinn: Neue Versionen kommen zuverlässig und ohne Stolperfallen an, während gleichzeitig ausgeschlossen ist, dass eine eigene, in Arbeit befindliche Version versehentlich überschrieben wird.

Beispiel: In den Einstellungen „Automatisch prüfen und updaten“ wählen – sobald eine neue Version bereitsteht, spielt der Assistent sie von selbst ein und ist wenig später mit der neuen Version wieder einsatzbereit.

Sichere Installation, Neuinstallation & Deinstallation

Der geführte Installer erkennt, wenn am gewählten Ort bereits eine Atlaya-Installation liegt, und überschreibt sie nie ungefragt – stattdessen weist er auf das eingebaute Update hin. Wer trotzdem bewusst neu installieren möchte (etwa um ein hakendes Setup zu reparieren), bekommt frischen Programmcode, während Einstellungen, Erinnerungen, Vault-Verweis und Zugangsdaten unangetastet erhalten bleiben. Eine eigene Deinstallation entfernt gezielt nur die erkannte Atlaya-Installation selbst – mit ausdrücklicher Bestätigung vorab und der Möglichkeit, persönliche Daten vorher in einen Sicherungsordner zu kopieren.

Sinn: Ein Download darf nie zur Gefahr für ein bereits eingerichtetes System werden – weder aus Versehen beim erneuten Installieren, noch beim gezielten Entfernen.

Beispiel: AtlayaNew.bat auf einem bestehenden Installationsordner ausführen: der Installer meldet die gefundene Version, empfiehlt das eingebaute Update und fragt erst nach expliziter Bestätigung, bevor irgendetwas ersetzt wird.

VPS-Server-Status mit LiveStatus-Ampel

Im Menü „VPS Server“ von Atlaya Control zeigt Atlaya den Zustand des eigenen Servers: eine Ampel (grün = alles in Ordnung, gelb = in den letzten 24 Stunden gab es einen Vorfall, der inzwischen behoben ist, rot = aktuell ist etwas ausgefallen), alle überwachten Dienste, Vorfälle der letzten 24 Stunden, die Verfügbarkeit der letzten 30 Tage und wie lange es schon keinen Ausfall mehr gab. Die Daten kommen aus einem Überwachungsdienst, den Atlaya selbst abfragt und zwischenspeichert. Den Überwachungs-Schlüssel trägst du selbst in den Einstellungen ein; er bleibt nur auf deinem Rechner, wird nie angezeigt und nie im Browser gespeichert. Atlaya liefert keine fremden Zugangsdaten mit – ohne Schlüssel zeigt die Seite einen Hinweis, wie du deinen eigenen einträgst.

Sinn: Ein Ausfall fällt sofort auf, statt erst zu spät bemerkt zu werden, und der Status ist ein einziger Blick im gewohnten Menü, ohne zusätzliches Werkzeug.

Beispiel: Der Punkt neben „VPS Server“ leuchtet grün. Fällt der Mailserver aus, wird er rot und die Seite nennt den betroffenen Dienst samt Beginn des Ausfalls.

Kanäle & App

Mehrere Kanäle, ein Kernel

Atlaya ist über Telegram, WhatsApp, eine Web-API mit Dashboard & Atlaya Control, eine Android-App (WebSocket) und per Sprache erreichbar – alle Kanäle nutzen denselben Kernel und dasselbe Gedächtnis.

Sinn: Egal über welchen Weg: Es ist immer dieselbe Atlaya mit demselben Wissen – keine getrennten Insellösungen.

Beispiel: Eine über Telegram gespeicherte Notiz steht später auch im Sprachgespräch und in der Android-App zur Verfügung.

Android-App

Native App mit echtem Verbindungsstatus, stabiler Dauerverbindung (Keep-Alive + Auto-Reconnect bis zum manuellen Trennen) und freistehendem Statusbild. Sprache: Antippen, sprechen – Signalton am Anfang und Ende, die Aufnahme endet von selbst bei einer Sprechpause. Bilder aus der Zwischenablage (z. B. Screenshots) und beliebige Dateien lassen sich senden, der Chat folgt neuen Nachrichten und bleibt stehen, wenn du hochscrollst. Verbindung, Update-Prüfung, Hilfe und Rechtliches liegen im Menü oben rechts. Die Verbindung zu Atlaya ist mit einem persönlichen Zugriffsschlüssel geschützt, den du einmal in der App einträgst.

Sinn: Atlaya ist auch unterwegs zuverlässig und geschützt erreichbar, ohne ständiges Neuverbinden – und die App meldet selbst, wenn eine neue Version bereitsteht.

Beispiel: Du machst einen Screenshot, tippst auf „Einfügen“, sagst „Was steht da?“ – die Aufnahme endet von selbst und Atlaya antwortet.

Telegram-Befehle

Über Telegram steuerbar mit Slash-Befehlen: /hilfe, /modus (Persona wechseln), /merken (Fakt speichern), /suchen (Vault durchsuchen), /status, /modell, /compact, /persona, /skills, /wetter – sonst normaler Dialog.

Sinn: Schneller, strukturierter Zugriff auf häufige Aktionen direkt aus dem Chat – ohne ganze Sätze formulieren zu müssen.

Beispiel: „/merken Ich bevorzuge Termine vormittags“ speichert den Fakt; „/modus coder“ schaltet in den Programmier-Modus.

Vision & Bilder

Schnelle Bildanalyse mit Auto-Routing

Atlaya wählt automatisch das passende Bildmodell: kleine Bilder mit einfacher Frage gehen an das leichte SmolVLM (läuft im CPU-RAM parallel zum Chat), große oder anspruchsvolle Analysen an Qwen2-VL über LM Studio.

Sinn: Einfache Bildfragen werden sofort und ressourcenschonend beantwortet, ohne extra Modell-Umladen – nur komplexe Fälle belegen den großen VRAM-Slot.

Beispiel: „Was steht auf diesem Screenshot?“ beantwortet SmolVLM in Sekunden; „Analysiere die Bildkomposition im Detail“ geht an Qwen2-VL.

Bildkontext über mehrere Runden

Nach einer Bildanalyse merkt sich Atlaya die Beschreibung für einige Gesprächsrunden. Du kannst dich später darauf beziehen, ohne das Bild erneut zu schicken; läuft der Kontext ab, sagt Atlaya Bescheid.

Sinn: Natürliche Folgefragen zu einem Bild sind möglich – das Gespräch bleibt zusammenhängend, statt jedes Mal von vorn zu beginnen.

Beispiel: Nach „Was ist auf dem Bild?“ fragst du fünf Minuten später „und welche Farbe hatte das Auto darauf?“ – Atlaya weiß noch, welches Bild gemeint ist.

Suche nach Dateiinhalt statt nur Dateiname

Mit dem Zusatz „als Inhalt“ oder „die … enthält“ durchsucht Atlaya nicht den Dateinamen, sondern den tatsächlichen Inhalt: Office-/PDF-/TXT-Dokumente über den vorhandenen Windows-Suchindex, Bilder und Video-Standbilder über ein Vision-Modell, das jedes in Frage kommende Bild kurz mit Ja/Nein prüft. Bei Videos werden dafür automatisch ein paar Standbilder herausgezogen. Die kurze Ja/Nein-Frage läuft dabei über das leichte, lokale Vision-Modell – ohne das geladene Chat-Modell zu verdrängen.

Sinn: Findet auch Dateien, deren Name nichts über den Inhalt verrät – etwa ein Urlaubsfoto, das einfach „IMG_2043.jpg“ heißt, oder ein Erklärvideo ohne aussagekräftigen Dateinamen.

Beispiel: „Suche Bilder mit Fahrrad als Inhalt“ – Atlaya prüft die infrage kommenden Bilder per Vision-Modell und zeigt nur die, auf denen tatsächlich ein Fahrrad zu sehen ist – nicht nur Dateien mit „Fahrrad“ im Namen.

Bild oder Text aus der Zwischenablage in den Chat einfügen

Ein Bild (z. B. per Bildschirm-Copy) oder ein Textabschnitt aus der Zwischenablage lässt sich mit Strg+V direkt in Atlayas Chat-Eingabefeld einfügen und erscheint dort als kleines Vorschaubild in der Chat-Blase. Schickst du es ohne eigene Anweisung ab, fragt Atlaya von sich aus nach, was sie damit tun soll, statt zu raten oder es zu ignorieren. Fügst du gleich eine Bildunterschrift oder Anweisung hinzu, führt sie diese sofort aus. Merkt sie sich die Bildbeschreibung, findest du das besprochene Bild auch später mit „such dieses Bild auf meinem Rechner“ wieder, ohne den Inhalt erneut in Worte fassen zu müssen.

Sinn: Screenshots, Fehlermeldungen oder kopierte Textabschnitte lassen sich ohne Umweg über eine Datei direkt besprechen – Atlaya übernimmt die Klärung, was damit geschehen soll, statt dass man selbst jedes Mal eine Anweisung mitschreiben muss.

Beispiel: Screenshot kopiert, mit Strg+V in den Chat eingefügt und ohne Text abgeschickt – Atlaya fragt „Was soll ich damit machen? (z. B. beschreiben, Text erkennen, vergleichen)“; auf „was steht da drauf?“ liest sie den Text im Bild aus. Später reicht „such dieses Bild auf meinem Rechner“, um die zugehörige Datei zu finden.

Automatische Bild-/Video-Galerie

Findet eine lokale Suche Bilder oder Videos, öffnet Atlaya automatisch eine eigene Galerie-Seite mit großen Vorschaubildern statt nur eine Textliste vorzulesen. Videos zeigen vorerst ein Platzhalter-Symbol, echte Video-Miniaturen sind für eine spätere Ausbaustufe vorgesehen.

Sinn: Bild-/Videotreffer lassen sich auf einen Blick erfassen, statt Dateiname für Dateiname im Explorer durchzuklicken – besonders hilfreich bei mehreren Treffern.

Beispiel: Nach „Suche Bilder mit Sonnenuntergang“ öffnet sich im Browser eine Galerie-Seite mit allen gefundenen Fotos als große Kacheln zum Durchklicken.

Gedächtnis & Intelligenz

Selbstständiger Arbeitsmodus

Gibst du Atlaya einen Auftrag – etwa einen Projektordner einzulesen, das weitere Vorgehen zu planen oder ein Programm zu schreiben und auszuführen –, arbeitet sie ihn eigenständig Schritt für Schritt ab: Ordner und Dokumentation lesen, Aufgabe verstehen, Dateien anlegen, Tests und Programm ausführen, Ergebnis prüfen. Scheitert ein Schritt, sucht sie selbst einen anderen Weg, recherchiert Lösungen und gibt erst auf, wenn wirklich nichts mehr geht. Fällt ein Sprachmodell aus, wechselt sie automatisch auf ein verfügbares. Geschrieben und ausgeführt wird nur im genannten Projektordner und nur mit unkritischen Befehlen; alles andere bleibt bei deiner Rückfrage. Jeder Lauf hinterlässt ein nachvollziehbares Arbeitsprotokoll. Während sie arbeitet, zeigt Atlaya live, was sie gerade tut – aktueller Schritt, letzte Aktionen und Laufzeit.

Sinn: Du sagst, was du willst – Atlaya erledigt es, statt nachzufragen oder zu behaupten, sie könne es nicht. Das spart Rückfragen, und du behältst trotzdem die Kontrolle, weil riskante Aktionen bestätigungspflichtig bleiben.

Beispiel: „Lies den Ordner meines Pokerprojekts ein und schreib ein Programm, das es startet“ – Atlaya liest das Projekt, schreibt einen Starter, testet ihn und meldet das Ergebnis mit den nächsten Schritten.

Tägliche Selbstprüfung und sichtbarer Lernfortschritt

Atlaya sammelt tagsüber, wo sie dich nicht richtig verstanden hat, prüft nachts ein Satzbuch mit deinen echten Sätzen gegen ihren aktuellen Stand und hält den Wissensindex jeden Tag fest. Bestandene Sätze fließen in den Index ein; die Veränderung zum Vortag kannst du erfragen.

Sinn: Fehler fallen auf, bevor sie wiederkehren, und du siehst täglich, ob Atlaya besser wird.

Beispiel: Du fragst „Was hast du heute gelernt?“ und erfährst die IQ-Veränderung, die bestandenen Sätze und offene Fälle.

Modell-Aufräumhilfe mit Status und Zuordnung

Jedes Modell zeigt einen Status: aktuell, überholt, doppelt, ungenutzt oder gesperrt – mit Begründung und der möglichen Speicherersparnis. Dazu steht an jedem Modell, für welche Module es am besten geeignet ist, und Warnzeichen sind erklärt. Ausgeblendet wird nur die Anzeige, gelöscht wird nie von selbst.

Sinn: Du erkennst auf einen Blick, welche Modelle Platz verschwenden oder ersetzt werden können, und wählst das passende Modell für jede Aufgabe.

Beispiel: Ein älteres Modell derselben Familie wird als „überholt“ markiert, weil ein neueres besser bewertet ist; du blendest es mit einem Klick aus der Liste aus.

Denkmodus für gründlichere Antworten

Bei Fragen, die Nachdenken lohnen – Begründungen, Vergleiche, Planen, Rechnen – denkt Atlaya vor der Antwort nach. Kurze Fragen bleiben schnell. Du stellst ein, ob sie automatisch, immer oder nie nachdenkt und wie tief.

Sinn: Antworten werden bei schwierigen Fragen besser, ohne dass einfache Fragen länger dauern.

Beispiel: Auf „Soll ich das Turnier in Bremen oder Hamburg planen?“ wägt Atlaya erst ab; „Was ist die Hauptstadt von Frankreich?“ beantwortet sie sofort.

Recherche im Browser mit Wege-Gedächtnis

Atlaya recherchiert im Browser wie von Hand: Sie tippt die Suche ein, schaut sich die Treffer an, liest passende Stellen – auch in PDF-Dateien – und merkt sich die Wege zu Seiten, die geholfen haben.

Sinn: Antworten kommen aus echten Quellen, und ähnliche Fragen werden beim nächsten Mal schneller beantwortet.

Beispiel: Bei einer ähnlichen Frage öffnet Atlaya zuerst die Seite, die beim letzten Mal die Antwort enthielt.